Stephan Lackner

Das Lied des Pechvogels

Eine Novelle

2017, 104 Seiten, 12,5 x 20,5 cm
Hardcover
ISBN 978-3-87800-110-2


Die Kunstgeschichte kennt ihn als verdienstvollen Mäzen und wichtigsten Privatsammler sowie Freund Max Beckmanns. Stephan Lackner war jedoch als Lyriker, Prosa- und Kunstbuchautor, Essayist und Autobiograf auch ein vielseitiger Schriftsteller. Lackners Novelle „Das Lied des Pechvogels“ – nun in einer bibliophilen Neuausgabe vorliegend – erzählt eine Musikergeschichte: Eine berühmte Pianistin erkennt in einem jungen, verletzlichen Komponisten enorme schöpferische Kraft. Sie lernt ihn lieben und setzt sein Werk gegen den Widerstand eines konservativen Publikums durch. Er gerät, von ihr getragen, in einen wahren Schaffensrausch. Doch sein Schicksal ist auf Tragik angelegt …


  • Neuausgabe der 1950 erstmals im Südverlag erschienen Novelle von Stephan Lackner, dem Mäzen und Freund des Malers Max Beckmann
  • Erscheint in der Reihe "Südverlag bibliophil"
  • Mit einem Nachwort von Manfred Bosch


Stephan Lackner

Stephan Lackner (1910–2000) wurde als Ernest Gustave Morgenroth und Sohn eines jüdischen Unternehmers geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in Paris und Berlin, entwickelte früh eine starke Bindung an Musik und moderne Malerei und studierte Kunstgeschichte und Philosophie. Seinen Autorennamen legte er sich in den 1930er-Jahren im französischen Exil zu, um seine deutsche Familie zu schützen. Mit 19 Jahren kaufte er sein erstes Bild von Max Beckmann und schloss 23-jährig Freundschaft mit dem Künstler, die lebenslang währen sollte. Lackners Buch „Ich erinnere mich gut an Max Beckmann“ gehört zu den Standardwerken über diesen Maler.


Pressestimmen:

Der Maler Max Beckmann über den „Pechvogel“
„‚Der Pechvogel‘ hat mir gut gefallen, auch viele Frankfurter Erinnerungen geweckt, […] die Reise nach Berlin und der überraschende, sehr schöne Schluss machen das Büchlein […] liebenswert.“

„Es sind diese wertvollen kleinen Bücher, die Autoren dem Vergessen entreißen, die aufmerksam machen, wie eben diese 104 Seiten aus dem Südverlag, denen ich verdanke, einen Namen mehr zu den von mir doch so geliebten so genannten Exilautoren hinzufügen zu können. Das kleine, schöne gebundene Buch ist ein Buch für den Sonntagnachmittag, für eine kleine Reise, für zwischendurch, um selbst auf die Reise zu gehen, eine Reise in schöne Worte und eine andere vergangene Welt.“
Juna Grossmann, irgendwie jüdisch

"'Das Lied des Pechvogels' ist bereits 1950 im Konstanzer Südverlag erschienen. Mit dieser Neuveröffentlichung startet der Verlag seine Reihe „bibliophil“, um alte Schätze vor dem Vergessen zu bewahren und ausgewählte Schriftsteller wieder ins Bewusstsein zu holen. Das Buch ist ein gelungener Auftakt dieser neuen Herbstreihe und bringt den Kunstsammler Stephan Lackner auch als Schriftsteller wieder ins Gedächtnis."
SWR2

"Lackner, der 'Das Lied des Pechvogels' 1937 im Exil begann, komponierte selbst zahlreiche Stücke – war also in vielen Künsten zu Hause. Nun soll er wieder ins Bewusstsein zurückgeholt werden: Mit der Neuveröffentlichung startet der Südverlag seine Reihe »bibliophil«, die ausgewählte Schriftsteller vor dem Vergessen bewahren will – ein gelungener Auftakt."
Applaus 11/2017

"In der vorliegenden Novelle sucht Lackner beispielhaft und metaphorisch Lebensprozesse darzustellen, die vom Aufbruch wie Scheitern gekennzeichnet
sind. Talent und steiniger Weg stehen dabei auch für Emigration und Haltlosigkeit. Eine Novelle, die viele wichtige Fragen in und an die Gegenwart
stellt."
Literaturoutdoors.wordpress, Walter Probaschnig

"Das Schöne dieser 1950 im Südverlag erschienenen Novelle liegt vor allem in den Synästhesien, wenn das Akustische durch präzise
Beobachtungen beinahe vernehmbar wird."
Applaus 11/2017

"(…) gibt Lesern glücklicherweise die Chance, neben den diversen Novitäten auf dem Buchmarkt auch die alten Könner literarischen Schaffens wieder zu entdecken."
Seitengang, Literaturblog

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